Brigitte Wischnewski, Schuhhaus Meyer, Lübbecke
Als es begann kalt zu werden, lief es wie die Feuerwehr – und das querbeet bei Damen, Herren und Kindern. Vor allem Warmfutter und alles was Tex und Funktion hatte, verkaufte sich wie geschmiert.
Da kamen teils Leute ins Geschäft, die behielten gleich die neuen Stiefel an. Und bei dem Matschwetter, als der Schnee wieder schmolz, war noch mehr Bedarf da. Man merkt doch, dass die Kunden dann ihre Schuhe kaufen, wenn es wettermäßig soweit ist. Die regulären Preise bei warmen Stiefeln wurden alle akzeptiert, Übergangsstiefel sind natürlich schon um bis zu 20 % runter gesetzt.
Alles in allem hat sich der Dezember dann doch gut entwickelt, nachdem die ersten Adventswochen quasi im Regen ersoffen sind. Das vierte Wochenende war das beste, das erste das schlechteste. Im Jahresrückblick war der Oktober mit 19 Prozent Plus der beste Monat und der Februar der schlechteste. Aber auch November (-13 Prozent) und Januar haben uns nicht gerade viel Freude gemacht. Wenn wir Glück haben schließen wir das Jahr noch mit einem leichten Plus ab.Was die kommende Wintersaison betrifft, so glaube ich wieder stark an Stiefel. Wir hatten unsere Orders bereits in dieser Saison in einem verträglichen Minimum verteilt und so werden wir es auch weiter machen. Auf Stiefeletten hatte ich allerdings stärker gesetzt, die liefen nicht so wie erwartet.
01/10
Ilona Sauerbier