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Ausgabe 03/12

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  • 19.11.2009 | Interviews

    Die Handelsstimme 24/09: Wie läuft‘s, Frau Leinweber?

    Im Moment ist es eigentlich nicht so berauschend, und es könnte besser sein. Wir hatten jetzt zwar verkaufsoffene Sonntage, wo auch viel Frequenz zu verzeichnen war, doch halten die Leute irgendwie ihr Geld zurück.

    Vielleicht schon im Hinblick auf Weihnachten? Man weiß es nicht. Die Jungen sind zwar viel ausgabefreudiger und kaufen, was ihnen gefällt, wir spüren aber die Kaufzurückhaltung deutlich bei den älteren Kunden. Stiefel sind natürlich noch ein gutes Umsatzthema, aber die dicken Stückzahlen wie im Oktober kommen im Moment nicht rein. Auch wächst die Preissensibilität. Man sieht ja bereits überall schon Aktions- und Rabattschilder, teils von 20 bis 40 Prozent. Das ist sehr schlecht. Die Saison ist ja viel zu kurz gewesen. Wie sich das auf das ganze Jahresergebnis auswirken wird, ist noch fraglich. Männerschuhe sind ein ganz schwieriges Thema. Die Männer kaufen ja nur noch reduziert oder nach Bedarf. Wir machen daher im Sortiment nicht viel Experimente und setzen auf Selbstläufer wie Lloyd, Ecco, Clarks usw. Mit den Tamaris-Shops sind wir bestens zufrieden. Das sind perfekte Schuhe, die wir teilweise sogar nachgeordert haben. Ansonsten gibt es bei uns keine Nachorders. Wenn die Ware draußen ist, kommt was Neues.  24/09

    Ilona Sauerbier

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