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Ausgabe 03/12

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  • 13.08.2009 | Interviews

    Die Handelsstimme: Wie läuft’s, Herr Raaf?

    Für neue Wintertrends ist es noch zu früh.

    Wir haben im Juni und Juli in etwa die Umsätze des Vorjahrs erreicht. Für das erste Halbjahr schätze ich etwa ein Prozent plus. Im Moment stellen wir auf Herbst um. Bisher läuft noch zu 70 Prozent Sommerware. Herausragend waren Leinenschuhe, wobei weitgehend Original Convers verkauft wurden. Der Rest steht jetzt als reduzierte Ware auf dem Ständer. Sandaletten liefen trotz des bescheidenen Sommers recht gut. Sorgen machen der Kinderschuhe. Viele Sandaletten wurden nicht verkauft, stattdessen gingen Chucks hoch und runter.
    Für wirkliche Trendaussagen zum Herbst ist es noch zu früh. Es verkaufen sich schon Pumps mit Spangen, bei Stiefeln sind es gecrashte Leder und gestauchte Schäfte. Wichtig: Braun und Schwarz. Neuen Stiefeln gebe ich gute Chancen und wir sollten sie auch zum Thema machen. Sie kommen jetzt auch ins Schaufenster. Generell haben wir, untypisch für den Südwesten, relativ viel Kurzarbeit. Doch die Damen signalisieren mit einer neuen Optik „Wir haben keine Krise“. Das Outfit muss stimmen, spürt man allerorten, auch in schlechteren Zeiten.

    Peter Skop

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