Hätte schlimmer kommen können.
Für das komische Winterwetter und die derzeit herrschende wirtschaftliche Situation sind wir eigentlich ganz zufrieden. Klar machen wir keine Luftsprünge im Vergleich zu den Vorjahreszahlen, aber irgendwie haben wir mit allen Schwankungen nach oben und unten die Kurve noch einigermaßen gekriegt.
Im September haben wir eine Gutscheinaktion mit Stammkunden gemacht, die uns recht viel Frequenz und Umsätze brachte. Ansonsten gab es immer wieder Artikel, die sich außergewöhnlich verkauften. Das waren beispielsweise Schnürstiefeletten von Paul Green, Ankleboots unterschiedlicher Hersteller, die deftigen, rustikalen Bergsteigerlooks von Napapijri und SPM, aber auch Ballerinas und knöchelhohe Lederchucks, die sich diesmal viel länger noch als sonst in den Winter hinein verkauft haben. Das Geschäft mit Fell-Emus läuft jetzt gerade an.
Langschafter haben wir, wie viele Kollegen, zu üppig eingekauft. Dasselbe gilt für Warmfutter. Cognac- und warme Brauntöne sowie satte Blautöne hatten wir zwar geordert, hätten wir aber noch viel mehr verkaufen können. Zur allgemeinen Freude ist bei Männerschuhen mehr Bewegung drin als üblich. Lloyd und Andiamo hatten sehr abverkäufliche Stiefeletten, die gleich weg waren.
Wie das Jahr endet, ist völlig offen. Schneit es nächste Woche flächendeckend, wird alles gut. 25/11
Ilona Sauerbier