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Ausgabe 16/10

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  • 11.02.2010 | Editorials

    Editorial 04/10: Walk‘n Roll-Bewegung

    Wenn es stimmt, was amerikanische Marktforscher herausgefunden haben, und der amerikanische Trend ein Vorbote für den deutschen Markt darstellt, steht uns die wahre „Rollsohlen“-Welle erst noch bevor.

    Innerhalb von zwölf Monaten, bis November 2009, hätten sich die Umsätze mit so genannter „Physiological Footwear“ vervierfacht! Das Training gänzlich unbekannter Muskeln und die Erzielung gesundheitlicher Vorteile so ganz nebenbei beim alltäglichen Einkauf oder beim Wandern scheint ungeheuer attraktiv. Interessanterweise geht die Entwicklung zu Lasten der klassischen Walking-Schuhe – eine Walk‘n-Roll-Bewegung sozusagen.
    Bemerkenswert auch, dass der Erfinder des Booms auf elegantere und flachere Modelle setzt, während eine eher junge Marke wie Skechers mit Sohlenstärken daherkommt, die das Original fast noch übertreffen, und dennoch bei ihrer jungen Klientel erfolgreich ist. Markenimage und Preis dürften hier die schlagenden Argumente sein.
    Für den Service orientierten Fachhandel ist Physiological Footwear jedenfalls wie gemacht. Schon bei den Ur-Rollern von MBT stand Beratung vor dem Verkauf. Und ich erinnere mich noch sehr gut, wie in meinem Lehrgang Neulinge und alte Hasen einen Auffrischungskurs absolvierten. Sie schwärmten davon, wie sie Probleme mit Gelenken und Knochen – ein Herr hatte mit den Folgen eines schweren Unfalls fertig zu werden – in den Griff bekamen. Inzwischen gibt es für nahezu jede Schwierigkeitsstufe das richtige Modell. Und wer, außer geschultem Fachhandelspersonal, sollte dem Kunden die Unterschiede besser verdeutlichen können?  04/10

    Peter Skop

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