Derzeit macht sich Nervosität breit im Schuhhandel. Nach einem verregneten Sommer kam das Herbstgeschäft nur schleppend in Gang. Juni, Juli und August schlossen bereits mit Umsatzminus ab, der September ging großenteils noch brutaler, also zweistellig bis minus 17 Prozent, in den Keller.
Darauf weisen die Zahlen der Verbundgruppen genauso hin wie die Berichte aus den Regionen. Aufgelaufen liegen die Umsätze unterhalb der Vorjahreswerte. Schönes Wetter zur falschen Zeit ist Gift für unsere Branche. Besonders auf Langschaft- und Fellstiefeln bleibt der Schuhhandel derzeit sitzen. Genauer gesagt ist die Nachfrage hier nicht so hoch, wie das die Einkäufer wohl erhofft hatten. Und so fehlt es an den hohen Bons, die im Vorjahr für Freude sorgten. Was geht, sind eher Stiefeletten und knöchelhohe Schnürer. 22/11
Peter Skop
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