Centermanager Dirk Otto vor einem Graffiti in der Ladenzeile
Am morgigen Mittwoch feiert eine der längsten Shopping-Malls Europas Premiere: das Einkaufscenter „Hamburger Meile“ in Hamburg eröffnet um 8 Uhr die nördliche Verlängerung der jetzt über 600 Meter langen Einkaufspromenade.
Herzstück dieses neuen Centerbereichs ist ein großer Food-Court mit vielfältigen kulinarischen Angeboten und mehr als 360 Sitzplätzen. Zu den neuen Großmietern gehören u. a. ein Rewe-Lebensmittelmarkt, Intersport Voswinkel und ein Budnikowsky-Drogeriemarkt. Insgesamt präsentiert die „Hamburger Meile“ auf rund 50.000 qm Verkaufsfläche mehr als 150 Fachgeschäfte, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe. Über 1.200 Menschen arbeiten im Center.
Für Besucher stehen rund 2.600 Pkw-Stellplätze bereit. In den vergangenen 22 Monaten ist das 1970 erbaute Einkaufszentrum an der Hamburger Straße für rund 200 Millionen Euro von Grund auf modernisiert und umgestaltet worden. Das langfristige Management der „Hamburger Meile“ liegt in den Händen der ECE, Europas Markführerin im Shopping-Center-Bereich.
ECE-Chef Alexander Otto: „Die Hamburger Meile ist ein Musterbeispiel für die erfolgreiche Revitalisierung eines traditionsreichen Shopping-Centers. Es setzt neue Trends – auch für viele weitere in die Jahre gekommene Einkaufscenter in ganz Deutschland.“
Mit dem Umbau und der Umstrukturierung, die im Herbst dieses Jahres vollständig abgeschlossen sein wird, ist das Einzelhandelsangebot in der „Hamburger Meile“ komplett neu ausgerichtet worden. Der Schwerpunkt liegt im Bereich junge, trendbewusste Mode. Hier sind für Hamburg erstmals junge Modeanbieter wie „Fast Forward“ und Brando-4 aus Berlin (Fashion, Streetwear, Shoes) dabei sowie angesagte Labels wie Bench, G-Star, Tommy Hilfiger Denim, Sansibar Sylt, Snipe und Quicksilver.
Als besonders spektakulär bezeichnet ECE die unverwechselbare Innengestaltung der „Hamburger Meile“ mit vielen hamburg-typischen Zitaten und Stadtimpressionen. So steht beispielsweise der südliche Mallbereich unter dem Motto „Kiez“ und erinnert in seinem Design an das beliebte Hamburger Szeneviertel. Der Hamburger Hafen und die Speicherstadt mit ihrer einzigartigen Kulisse werden im mittleren Bereich der Ladenstraße zitiert. Wie in einer eleganten Marina soll sich der Besucher im neuen Food-Court fühlen. Gestalterisches Schwerpunktthema im nördlichen Mallbereich ist schließlich der Hamburger Sport mit seinen erfolgreichsten Teams und Disziplinen. Der neue Außenauftritt des Shopping-Centers wird durch die geschwungene, hellgoldene Aluminiumfassade entlang der Hamburger Straße geprägt.
Zu den neuen Serviceangeboten in der „Hamburger Meile“ zählt unter anderem auch ein Kindergarten der gemeinnützigen Fröbel-Gruppe, der im August seinen Betrieb aufnehmen soll. Viele der insgesamt rund 60 Plätze sind als Betreuung im Krippenbereich für Kinder im Alter ab sechs Monaten vorgesehen. „Das ist nicht nur für die umliegenden Stadtteile eine tolle Sache, sondern natürlich besonders für unsere Verkäuferinnen, die auf dem Weg zur Arbeit ihr Kind in der Kindertagesstätte vorbeibringen und dann nach Feierabend wieder abho¬len können“, sagt Center Manager Dirk Otto. Ebenfalls im August wird die Fröbel-Gruppe auch einen Kinderhort in der „Hamburger Meile“ eröffnen. Dort können Centerbesucher gegen eine Gebühr von einem Euro pro halber Stunde während des Shopping-Bummels ihre Kinder betreuen lassen.
Dem Ziel, Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß zu senken dient ein neues Licht- und Energiekonzept mit einer dynamischen Lichtsteuerung, die die Leuchten dem Tagesverlauf entsprechend regelt und so den Energieverbrauch optimiert. Außerdem werden energieeffiziente Leuchtmittel der neuesten Generation eingesetzt und zertifizierter Ökostrom genutzt. Ein eigens eingerichtetes Umweltteam, zusammengesetzt aus allen Fachbereichen der ECE, sucht zudem ständig nach neuen Möglichkeiten zur Energieeinsparung.
Eigentümer der „Hamburger Meile“ und Investor der Revitalisierung ist ein Joint Venture der Unternehmensgruppe Bruhn und der ECE.
Siehe auch:
Mapic-Award für Ernst-August-Galerie
Peter Skop