Der Wiesbadener Filialist Fink Schuhe und Sport stellt sich zum Jahresende neu auf. Sylvilie Nold wird Mehrheitsgesellschafterin der Fink Schuhe und Sport GmbH & Co. KG, Ralph-Peter Wirtz wird zum weiteren Geschäftsführer bestellt.
Sylvilie Nold ist die Witwe des kürzlich verstorbenen, langjährigen Geschäftsführers Günther Nold, der im Januar 2010 von der Familie Fink alle Geschäftsanteile übernahm. Ralph-Peter Wirtz, Nolds Schwiegersohn, war viele Jahre Experte für Kundenzugangsprodukte im Transaktion Banking der Deutschen Bank tätig und wird nun den Bereichen Rechnungswesen und IT innerhalb der Fink-Gruppe vorstehen.
Rolf Lahr, der mit Günther Nold 2010 die Geschäftsanteile der Familie Fink übernommen hat, wurde als Sprecher der Geschäftsführung und geschäftsführender Gesellschafter bestätigt.
Somit hält die Familie Nold unverändert 75 Prozent der Unternehmensanteile, die Familie Lahr, mit der Lahr Schuhe GmbH & Co. KG in Koblenz als Mitinhaber, 25 Prozent.
Die Fink-Gruppe, ein Traditions-Familienunternehmen, feierte 2007 ihr 75jähriges Firmenjubiläum und macht mit 700 Mitarbeitern etwa 60 Millionen Euro Umsatz.
Zum Unternehmen gehören aktuell 26 Schuhfachgeschäfte, zwei Exklusiv-Schuhgeschäfte sowie 15 junge Schuhläden mit Namen Danny Shoes inklusive des kürzlich in Neu-Isenburg bei Frankfurt eröffneten jungen Ladens United Shoes. Hinzu kommen acht Fink-Sporthäuser, von denen eines, das größte, kürzlich im Main-Taunus-Zentrum eröffnete.
Rolf Lahr bestätigt im SchuhMarkt-Interview, dass das weitere Wachstum der Gruppe zielgerichtet fortgesetzt wird. „Wir haben in den letzten zwei Monaten vier neue Filialen eröffnet, davon zwei Schuhgeschäfte im kürzlich eröffneten Main-Taunus-Zentrum vor den Toren Frankfurts. Auch zum nächsten Jahr ist Expansion angesagt. Rolf Lahr: „Eine Filiale wird im Koblenzer Einkaufszentrum eröffnet, der andere Standort Nähe Frankfurt.“
Ilona Sauerbier