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Ausgabe 05/10

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  • 03.02.2010 | Studien/Marktanalysen

    Handelstrend: Eingefrorene Zahlen

    Ausnahmezustand im Handel. Der Winter will einfach nicht enden. Eis und Schnee legen den Verkehr lahm. Hunderte von Schulen bleiben geschlossen, und die Menschen kommen nicht mehr aus ihren Häusern.

    Was normalerweise Schuhhändlers Freude ist – dicker Schnee und kalte Füße – wird jetzt zum Problem. „Anfangs hat uns die kalte Witterung ja noch gute Umsätze gebracht“, heißt es vieler Orten, jetzt ist das katastrophale Schneetreiben einfach nur noch ein Umsatzkiller. In den Fenstern liegt bereits Frühlingsware, Fellstiefel gibt es nicht mehr.
    Schlussverkauf und Kälte haben die Bestände schrumpfen lassen und wer in den letzten Wochen noch Funktionsstiefel nachordern konnte, zählte zu den Glücklichen. Viele Händler kündigen an, ihre Orders mit warmer Ware zum Winter 2010 zu erhöhen. Hoffentlich schlägt dann das Klima kein Schnippchen.

    Ilona Sauerbier

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