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Ausgabe 03/12

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  • 21.05.2009 | Studien/Marktanalysen

    HDE – Kartenzahlung beliebter denn je

    Der Einsatz von Karten als Zahlungsmittel nimmt zu. Dies geht aus einer Erhebung des Hauptverbandes des Deutschen ­Einzelhandels (HDE) gemeinsam mit dem EHI Retail Institute für die Bundesrepublik im Jahr 2008 hervor.

    Der Anteil der Kartenzahlung am Einzel­handelsumsatz stieg 2008 auf 36,1 Prozent. Das entspricht zwar einem nur geringen Wachstum von einem Prozent im Vergleich zu 2007, doch die Tendenz hin zum sogenannten Plastikgeld steigt seit Jahren kontinuierlich. ­Ausgenommen von der Entwicklung sind KFZ, Mineral­öl, Apotheken und der Versandhandel. Die meisten Einkäufe, so das Ergebnis der Studie, bezahlen Kunden immer noch bar (60,4 Prozent).
    Insgesamt wickelten die Einzelhandelunternehmen im vergangenen Jahr 12 Prozent des getätigen Umsatzes über das elektronische Lastschriftverfahren (EC-Karte plus Unterschrift) ab und 17,9 Prozent über EC-Cash (EC-karte plus Pin). Die Ausfallquote schrumpfte auf 0,057 Prozent, was der vom Handel initiierten Kunden-KUNO-Sperrdatei zu verdanken ist. Sie erschwert seit drei Jahren den Betrug mit gestohlenen EC-Karten, wodurch sich der Schaden seither halbiert habe, heißt es.
    Über ein Drittel des Einzelhandelsumsatzes geht auf EC-Kartenzahlung zurück, obwohl der Anteil nach Transaktionen noch weitaus höher ist. Die Erhebung belegt zudem, dass sich die zwei EC-Verfahren Pin und Unterschrift mit zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden Transaktionen ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Auf europäischer Ebene soll jedoch der einheitliche, europäische Zahlungsraum SEPA ohne die Zahlung per EC-Karte plus Unterschrift umgesetzt werden. Der HDE hat angekündigt, sich für die Beibehaltung des bewährten Lastschriftverfahrens einzusetzen.  11/09

    Swantje Francke

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