Zur 58. Ordentlichen Generalversammlung der Sabu Schuh-Verbund eG trafen sich 124 Gäste, Mitglieder, Geschäftsführer, Bevollmächtigte, am neuen Sabu-Standort in Heilbronn. Im Vorfeld führten die Veranstalter die Gäste in das berühmte Auto und Technik Museum in Sinsheim.
Mit dem Vorstandsbericht der Sabu eG und der Sabu-Gruppe sowie dem Jahresrückblick auf 2009 eröffnete Vorstandssprecher Ulrich Rau die Veranstaltung. Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Genossenschaft – die das operative Geschäft ausgelagert hat und als Holding fungiert – im Jahr 2010 nur noch Finanzanlagen in Tochterunternehmen und Geldanlagen bei Banken unterhält, die vollständig durch Eigenmittel in Form von Geschäftsguthaben und Ergebisrücklagen finanziert sind. Als wesentliche Veränderungen gelten, dass der Rückgang der Anteile an verbundenen Unternehmen bei -5,6 Mio. Euro liegt. Ausgelöst durch den Verkauf der Anteile RSB und Sabu + Anteile der Immobilien. Die RSB Bank konnte den Gesamtumsatz auf über eine Milliarde Euro steigern, der Jahresüberschuss konnte um 18% verbessert werden.
Der Gesamtumsatz der Sabu GmbH betrug im letzten Jahr 263,7 Mio. Euro und hat sich Aufgrund der zurückhaltenden Order im ersten Halbjahr 2009 gegenüber 2008 um 1,8% verringert. Der Jahresüberschuss konnte um 47% auf 250.000 Euro gesteigert werden.
Das Jahr 2010 läuft für die Sabu Schuh & Marketing GmbH bisher sehr positiv. Aktuell wird eine deutliche Steigerung in der Zentralregulierung von 9% verzeichnet. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die positive Entwicklung weiter anhält. Mehr als 70% der knapp 1000 Sabu-Händler nutzten Warenauftritt und Warenkonzepte.
Mit dem neuen Konzept „Laufgut“ möchte Sabu-Geschäftsführer Ralph Hanus den Bereichen Orthopädie bis Lauf- und Aktivschuhe eine neue Plattform geben.
Ilona Sauerbier