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Ausgabe 03/12

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  • 11.02.2010 | Unternehmen

    Italien – Gesundheitsschutz für Italiens Vebraucher

    Italiens Verbraucher kommen in Zukunft in den Genuss eines neuen Gesundheitsschutzes.

    Das neu gegründete „Osservatorio Nazionale Tessile, Pelle e Calzature“ wird künftig überprüfen, dass auf dem EU-Markt keinerlei Textil- und Lederprodukte verkauft werden, welche nicht den EU-Normen entsprechen. Sitz der neuen Beobachtungsstelle „Osservatorio“ ist das Zentrum für die Materialanwendung im Leder- und Textilbereich, CIMAC, in Vigevano. „Bislang war es nicht möglich, regelmäßig importierte Produkte zu überprüfen und entsprechende Forderungen zum Schutz der Verbraucher beim Gesundheitsministerium zu stellen“, kommentierte der Präsident des italienischen Schuhherstellerverbandes Anci, Vito Artioli, die neue, von Gesundheitsminister Ferriccio Fazio erlassene Maßnahme.
    Bei den bisher getätigten Stichprobe-Untersuchungen wurden in letzter Zeit mehrmals giftige Substanzen bei Importware aus asiatischen Ländern festgestellt. Es handelte sich dabei nicht nur um chemische Schadstoffe bei der Verpackung, sondern auch um Metalle wie Quecksilber. „Die Verbraucher haben das Recht, zu wissen, inwieweit das Kaufobjekt gesundheitsschädlich ist“, begründete der Anci-Präsident die vom Fachverband seit langer Zeit geforderte Maßnahme.  04/10

    Dr. Thesy Kness Bastaroli

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