Läden der Zukunft hieß ein Projekt, das von Schülern im Umdasch InfoCenter entwickelt wurde. Das Ergebnis: Die Läden der Zukunft werden kleiner und überschaubarer, bieten mehr Erlebnisse und Komfort, und sie sind konsequent mit digitalen Tools wie dem iPad verknüpft.
Das von Umdasch gestartete Innovations-Projekt sollte sich mit der Zukunft von Läden in einer zunehmend digitalen Konsumwelt beschäftigen. Bei diesen sogenannten Junior Innovation Camps haben 15- bis 19-jährige Schüler Zeit, eine konkrete Aufgabenstellung zu bearbeiten und einen Businessplan zu präsentieren. Knapp die Nase vorn hatte das Projekt „Shop-Ex“, eine Kombination aus Online-Shop mit einem realen Verkaufslokal, bei dem eine Magnetkarte die Funktion von Einkaufswagen übernimmt. Präsentiert wird nur ein Stück des jeweiligen Artikels, die Größenlogistik läuft hinter den Kulissen. Der Verkaufsraum wird eher zum Schauraum. Infoscreens, Probierkabinen mit automatischer Bereitstellung der ausgewählten Artikel sowie sogenannte Wrapping Counter, bei denen der gesamte Einkauf bereitgestellt wird, sind weitere Features.
Bei einem anderen Shop der Zukunft werden per E-Mail oder SMS bestellte Artikel automatisch in Schließfächern bereitgestellt, auf die via Codes auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten zugegriffen werden kann.
Ilona Sauerbier