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Ausgabe 03/12

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  • 21.07.2010 | Organisationen

    Italien: Junge Schuhunternehmer drängen auf flexible Strukturen

    Die italienischen Schuh-Jungunternehmer wollen sich dem Wettbewerb stellen. Der deutsche Nachfragerückgang macht zum Teil noch zu schaffen.

    Wer Rang und Namen in der italienischen Schuhindustrie hat, nahm an der Generalversammlung der "giovani calzaturieri" teil. Die im Fachverband Anci vereinten jungen Schuhunternehmer haben am 16. Juli in einer Traditionsvilla nahe Venedig das Thema "Neues Unternehmensmodell als Antwort auf den verschärften internationalen Wettbewerb" diskutiert. An der Diskussion nahmen Anci Präsident Vito Artioli, der Präsident des Unternehmerverbandes Confindustrie Veneto, Andrea Tomat (Lotto), die beiden Unternehmer Mario und Enrico Moretti Polegato von Geox bzw. Diadora teil.

    Wie der Präsident der jungen Schuhunternehmer Enrico Paniccia aus der Schuhregion Marche erklärte, sei es Aufgabe der jungen Generation, die unterschiedlichen Schwankungen auf den internationalen Märkten zu erkennen und ihre Strategien danach auszurichten. "Nur wer sich an die unterschiedlichen Rhythmen des Marktes angleicht, geht aus dem verschärften Wettbewerb als Sieger hervor", so Paniccia. Kurzum die Jungunternehmer müssten flexible Strategien anwenden.

    Zahlreiche italienische Schuhdistrikte hätten sich parallel zu der Konjunktur auf den internationalen Märkten entwickelt: Während der Schuhdistrikt rund um Verona (Venetien) sich von der in den letzten Jahren stark gesunkenen deutschen Nachfrage noch nicht erholt habe, konnten die Schuhhersteller der Riviera del Brenta (Venetien) durch wachsende Qualität und die Konzentration auf Wachstumsmärkte, wie etwa Russland, die Krise bestens überwinden.

    Thesy Kness Bastaroli

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