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Ausgabe 03/12

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  • 11.02.2010 | Organisationen

    HDE – Einzelhandel kann sich behaupten - trotz Krise

    Der Handelsverband Deutschland (HDE) hält es für wahrscheinlich, dass der Einzelhandel 2010 keinen weiteren Rückschlag erleben wird.

    Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes hat der klassische Einzelhandel, also ohne Kfz-Handel, Brennstoffe und Apotheken, 2009 nominal 1,6 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahr. Der Umsatz lag bei 392,1 Milliarden Euro. Das waren 6,5 Milliarden Euro weniger als 2008. In diesem Jahr rechnet der HDE mit einer leicht anziehenden Teuerungsrate. Die Einzelhandelspreise werden 2010 im Schnitt um etwa 0,5 Prozent steigen. Die Verbraucherpreise insgesamt werden voraussichtlich um etwa ein Prozent zulegen. Die Preisentwicklung werde die Kaufkraft also nicht markant belasten, so- dass der Einzelhandel seinen Vorjahresumsatz voraussichtlich halten könne. Trotz Wirtschaftskrise und Umsatzrückgang hat der Einzelhandel neue Arbeitsplätze geschaffen. Das belegen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Sie zählte insgesamt 40000 neue Beschäftigungsverhältnisse (Stichtag 30. Juni 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat). Bei drei Vierteln davon (29000) handelt es sich um sozialversicherungspflichtige Stellen: 6000 Vollzeitjobs und 23000 Teilzeitjobs. Nur bei einem Viertel der neuen Stellen (etwa 11000) handelt es sich um geringfügige Beschäftigungsverhältnisse.  04/10

    Peter Skop

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