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Ausgabe 03/12

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  • 15.01.2010 | Organisationen

    Ende der Talfahrt für Italiens Schuhindustrie

    Auch wenn die Talfahrt in der italienischen Schuhindustrie im letzten Quartal 2009 beendet wurde, sei es noch zu früh, um von einer Erholung zu sprechen. Dies meinte Fachverbandspräsident Vito Artioli kurz vor der Eröffnung der Schuhmesse Expo Riva Schuh am Gardasee.

    „Es ist noch zu früh, um von einer Trendwende zu sprechen“, so Artioli.

    In den ersten neun Monaten ist die Produktion um 12,9% zurück gefallen. Die Preise sind am Inlandsmarkt um 0,4% und am Auslandsmarkt um 1% gestiegen. 83% der vom Fachverband Anci befragten Unternehmen bestätigten einen Produktionsruckgang im vergangenen Jahr, davon erklärten 70% dass die Fertigung um über 5% gesunken sei. Mehr als die Hälfte aller Firmen klagten auch über Finanzierungs- und Zahlungsschwierigkeiten, die sich innerhalb eines Jahres auch wesentlich verschlechtert haben sollen.

    Im Zeitraum Januar bis September 2009 haben 207 Unternehmen (-3%) ihre Pforten geschlossen und 2654 Arbeitsplätze wurden abgebaut. Sowohl die Importe wie auch die Exporte entwickelten sich rückläufig. Die Auftragslage hat sich zur Jahreswende leicht verbessert, da der Orderrückgang aus dem Ausland nur mehr 3%, aus dem Inland nur mehr 2% ausmachte.

    Empfindliche Auftragsrückgänge werden vom deutschen Markt gemeldet (-8%). In den ersten Monaten 2010 erwarten Branchenkenner vor allem eine Erholung seitens des russischen Marktes, während vom japanischen Markt bereits in den letzten Monaten Impulse kamen und der Absatz italienischer Schuhe um 6% im Jahresvergleich zunahm.

    Siehe auch:

    Anci: Italien bleibt gelassen

    Thesy Kness Bastaroli

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