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Ausgabe 03/12

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  • 19.11.2009 | Organisationen

    HDE – Handel ist für nachhaltigen Konsum

    Händler unterstützten die Regierung in ihrer Absicht, den nach­­haltigen Konsum zu fördern, so der Hauptverband des deutschen Einzelhandels.

    Ob Fairtrade-, Bio- und regionale Produkte, nachhaltig geschlagenes Holz und ressourcenschonend gefangener Fisch, energiesparende Elektrogeräte und auf Schadstoffe geprüfte Textilien: Der Einzelhandel setze auf nachhaltige Produkte und weite diese Sortimente beständig aus, sagte HDE-Experte Beat Späth. Die Unternehmen würden ihren Kunden auch Informationen über nachhaltigen Konsum zur Verfügung stellen. Immer mehr Handelsunternehmen würden darüber hinaus die Zusammenarbeit mit ihren Zulieferern vertiefen, um Konsumprodukte noch umweltfreundlicher zu machen, etwa die Verminderung der Treib-hausgasemissionen. „Die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Trotzdem ist sie weiter ausbaufähig, denn immer noch kauft nur eine Minderheit der Konsumenten diese Artikel“, erklärte der Verbandsexperte. Der Ausbau nachhaltiger Sortimente sei auch aus Sicht des Handels erwünscht – vorausgesetzt, die Kunden fragten diese Produkte nach.
    Allerdings, so Späth, sei der Absatz nachhaltiger Waren nur bedingt von den Handelsunternehmen beeinflussbar: „Die Verbraucher sind mündig und entscheiden selbst, was sie wo für welchen Preis kaufen wollen. Der Ein.zelhandel ist nicht der Schulmeister der Nation. Einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zu erreichen, liegt nicht in seiner Macht. Deshalb sprechen wir uns dafür aus, die Konsumenten stärker für das Thema ‚Nachhaltiger Konsum‘ zu sensibilisieren.“  24/09

    Peter Skop

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