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Ausgabe 10/12

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  • 11.01.2012 | Organisationen

    Italiens Schuhindustrie freut sich über Wachstum

    Im Jahr 2011 hat die italienische Schuhindustrie ein Produktiosplus von 1,4 Prozent in der Menge und 4,2 Prozent im Wert erreicht. Die Zahlen basieren auf den hochgerechneten Neunmonatswerten, die dem Schuhindustrieverband Anci vorliegen.

    Im Neunmonatsvergleich sieht die Bilanz sogar noch ein bisschen besser aus: Plus 5,3 Prozent im Wert und plus 2,5 Prozent in der Menge lauten hier die Zahlen. Auch über den Export kann sich die italienische Schuhindustrie wieder freuen. In den ersten neun Monaten des Jahres konnte er wertmäßig um 14 Prozent und von der Paarzahl her um 6,2 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Auf das Jahr hochgerechnet lauten die entsprechenden Kennziffern 10,2 Prozent und 3,1 Prozent. Das heißt, 2011 verließen 228,2 Mio. Paar Schuhe für 7,29 Mrd. Euro Italien (Vorjahr: 221,4 Mio. Paar, 6,61 Mrd. Euro).

    Die guten Ergebnisse sind in erster Linie dem Export zu verdanken, denn der Inlandskonsum ging sowohl wert- als auch mengenmäßig zurück.

    In den fünf wichtigsten Exportmärkten für italienische Schuhe, Frankreich, Deutschland, USA, Russland und Schweitz, verzeichnete die Industrie jeweils zweistellige Zuwachszahlen, was den Wert der Schuhe angeht. Osteuropa und die GUS-Staaten erreichten ebenfalls deutliche Wachtumszahlen.

    Für 2012 rechnet Anci mit einer anhaltenden, doch sich verlangsamenden positiven Entwicklung.

    Peter Skop

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