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Ausgabe 10/12

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  • 11.01.2012 | Organisationen

    HDS: 3,3 Prozent mehr Lohn in der Schuhindustrie

    Manfred Junkert ist optimistisch für die Schuhindustrie. Manfred Junkert ist optimistisch für die Schuhindustrie.

    Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen sind am 10. Januar in der dritten Verhandlungsrunde in Offenbach abgeschlossen worden. Die Tariflöhne und –gehälter werden ab dem 1. Januar um 3,3% erhöht. Der neue Tarifvertrag läuft bis Ende des Jahres.

    Darüber hinaus erhalten die Arbeitnehmer für die Zeit von Oktober bis Dezember 2011 einen einmaligen Pauschalbetrag von 250 Euro, die Auszubildenden einen Pauschalbetrag von 100 Euro.

    Die Verhandlungen zwischen IG BCE und den Vertretern der deutschen Schuhindustrie werden als intensiv, sachlich und konstruktiv beschrieben; das Ergebnis sei der allgemeinen wirtschaftlichen Situation angemessen, berichtet der Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS).

    Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des HDS zeigt sich mit dem Abschluss der Tarifrunde zufrieden: „Vor dem Hintergrund der zurückliegenden guten Entwicklung und auch mit Blick auf die insgesamt durchaus optimistischen Erwartungen der deutschen Schuhhersteller betrachte ich die Erhöhung der Tariflöhne und -gehälter um 3,3% als ein vernünftiges und akzeptables Ergebnis.“

    Einen weiteren Gegenstand der Tarifrunde stellten die Verhandlungen über die Aufnahme des Demografie-Modells in der Schuhindustrie dar. Beide Tarifvertragsparteien verpflichteten sich, konkrete weitere Verhandlungen über einen Demografie-Tarifvertrag zu führen.

    smn/op

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