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Ausgabe 03/12

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  • 28.07.2010 | Lieferanten

    Dockers passt Preisarchitektur der Preisdrift an

    Die Kostenentwicklung in den Beschaffungsmärkten bereitet Dockers by Gerli, Merzalben, Sorgen. Das zu größten Teilen in Asien produzierende Unternehmen hat angekündigt, seine Preisarchitektur den steigenden Produktionskosten anzupassen.

    Die Preisdrift, so Geschäftsführer Ralf Grossmann, ist an der gesamten Front der Materialkosten zu registrieren: Rohgummi plus 100 Prozent, Leder plus 18 Prozent, Sohlen plus 25 Prozent. Chemie (z.B. Kleber) plus 40 Prozent. Erschwerend kommt hinzu, dass in Teilbereichen die Angebote der Lieferanten nur noch auf Tagesbasis abgegeben werden.
    Die Lohnkosten sind in allen asiatischen Produktionsländern auf dem Weg nach oben. Die Konsequenz auf die Preise: plus 4 Prozent. Hinzu kommt, dass vor allem in Vietnam und China Personal nicht mehr unbegrenzt verfügbar ist.
    Dramatisch ist die Entwicklung der Frachtkosten, die sich gegenüber 2010 für das Frühjahr 2011 nahezu verdoppeln werden. Der Preiseffekt wird hier bei ca. 4 Prozent liegen.

    Zu der generellen Kostendrift kommt die Euroschwäche hinzu. Die F/S-Saison konnte auf Basis 1,45 kalkuliert werden, für die F/S-Saison 2011 wird auf Basis 1,20 kalkuliert.

    Swantje Francke

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