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Ausgabe 03/12

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  • 03.06.2010 | Lieferanten

    Tod‘s top – Geox flop

    Die beiden italienischen Schuhgiganten, der Luxusschuhhersteller Tod`s und der größte Schuhkonzern des Landes, Geox, haben im laufenden Jahr eine unterschiedliche Entwicklung genommen.

    Während Tod‘s mit Quartalsergebnissen punktete, die über den Erwartungen der Analysten lagen, hat Geox eine unerwartete Umsatz- und Gewinnsenkung hinnehmen müssen. Beide börsennotierten Schuhkonzerne zeigen sich jedoch für die weitere Absatzentwicklung 2010 zuversichtlich.
    „Die Auftragsentwicklung für die Herbst-Winterkollektion gibt Anlass zum Optimismus. Erholungssignale kommen vor allem vom Inlandsmarkt und auch von Spanien“, bestätigte Geox-Direktor Massimo Stefanello. Auch der Präsident des Schuhunter­nehmerverbandes Anci, Vito Artioli, erwartet für die zweite Jahreshälfte eine leichte Belebung.
    Der Schuhkonzern Tod‘s verbesserte dank des Asiengeschäftes und seiner Luxus-Sportmarke Hogan den Umsatz im ersten Quartal 2010 um 3,4% auf 208 Mio. Euro. Der Ebitda (Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) legte um 9% auf 49 Mio. Euro zu. Während der Bekleidungssektor (Fay) leicht nachgab, konnte das Geschäft mit den beiden Schuhmarken Tod‘s (+4,2%) und Hogan (+7,2%) zulegen. Die Geschäftsentwicklung verlief vor allem in den USA und auf den asiatischen Märkten positiv.
    Im Gegensatz zu Tod‘s verzeichnete Italiens größter Schuhkonzern Geox ein „schwarzes“ Quartal. Der Umsatz gab um 13% im Jahresvergleich auf 331 Mio. Euro nach. Der Nettogewinn sank von 72,3 auf 53,5 Mio. Euro. Ausschlaggebend sei auch, dass zahlreiche Orders vom März auf April verschoben wurden, heißt es bei der Geschäftsführung. Eine größere Diversifizierung des Angebotes mit mehreren Preisklassen soll die verloren gegangenen Marktanteile zurückerobern, sagte Unternehmensdirektor Massimo Stefanello. Er betonte, dass es sich dabei keineswegs um einen Ausverkauf der Geox-Schuhe handle.  12/10

    Dr. Thesy Kness Bastaroli

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