Lloyd wird zukünftig seine Monomarkenstores nur noch in Eigenregie führen. Bestehende Partnerschaften sind von diesem Beschluss ausgenommen. Wie Geschäftsführer Andreas Schaller erklärte, habe man mit eigenen Geschäften bessere Möglichkeiten, auf die Markendarstellung Einfluss zu nehmen.
Ferner haben wir festgestellt, dass unsere Kunden an den Standorten, an denen wir mit eigenen Geschäften tätig sind, die Lloyd-Einzelhandelsaktivitäten weniger kritisch sehen, als wenn wir solche Geschäfte mit Partnern betreiben würden“, so Schaller.
Wie Lloyd mitteilt, leidet der Export – vor allem in die Märkte Osteuropas – unter der Krise. Dies bedeutet in der Menge ein Minus von über 21 Prozent im Jahr 2009. Für die Frühjahrssaison (Saisonende 31.1.) sieht es mit minus 9,8 Prozent etwas rosiger aus. Im Inland lag der Absatz 2009 auf Vorjahrsniveau, die Frühjahr-/Saison mit 1,3 Prozent leicht im Plus. Erfreulich für Lloyd läuft das Österreichgeschäft. 03/10
Peter Skop