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Ausgabe 16/10

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  • 28.01.2010 | Lieferanten

    Gabor – Export schwächelt

    Die Wirtschaftskrise geht auch an Gabor nicht vorbei. Vor allem der Export ist es, der dem Familienunternehmen aus Rosenheim Sorgen macht, während der Verkauf in Deutschland mit rund 3 Mio. Paar fast auf dem Vorjahrsniveau gehalten wurde.

    Immerhin „geben die Bestellungen für die kommende Frühjahrssaison 2010 Anlass zu verhaltenem Optimismus“, so Achim Gabor.
    Das Absatzminus im Ausland liegt bei mehr als 9 Prozent. Wichtige Märkte wie Russland oder Großbritannien hätten mit den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise zu kämpfen und schraubten ihre Bestellungen spürbar zurück. Zahlungsschwierigkeiten einiger Kunden und der teure Euro belasteten das Geschäft zusätzlich.
    Der Gesamtabsatz des Konzerns belief sich auf 7 Mio. Paar Schuhe, der Gesamtumsatz, einschließlich Lizenzen, ging auf 282 Mio. Euro zurück. Dabei entfielen auf die Marke Gabor 225,7 Mio. Euro, auf Camel active 48,6 Mio. Euro.
    Weltweit gab es Ende 2009 412 Gabor-Flächen (Monostores oder Shop-in-Shops), 63 waren neu eröffnet, 28 davon in China.
    Für 2010 sieht Gabor positive Signale: Die Erst- und Nachorders lägen über den Prognosen, die neue Produktlinie Rollingsoft sei gut gestartet und mit Snipe sei man richtig positioniert und erwarte mittelfristig gute Perspektiven.
    Zum Abschluss des Jahres 2009 beschäftigte Gabor 2684 Mitarbeiter in Europa, 16 Prozent weniger als im Vorjahr. In der Rosenheimer Zentrale sind es 249. Die Verringerung liegt an der Schließung des Montagebetriebes im slowakischen Mikulas und an Kapazitätsreduzierungen im österreichischen Werk in Spittal.  03/10

    Peter Skop

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