Die Ara Shoes AG konnte sich im Jahr 2009 sehr gut im Markt behaupten. Wie die Langenfelder mitteilen, wurden Nettoerlöse in Höhe von ca. 182,4 Mio. Euro erzielt (ohne Lloyd, Salamander, Legero und a+w).
Vor dem Hintergrund einer schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation und extremen Währungsentwicklungen in wichtigen Absatzmärkten ist der Umsatzrückgang mit 3,8% geringer ausgefallen als erwartet. Insbesondere in Russland, der Ukraine und Rumänien ist der Absatz empfindlich zurückgegangen.Umsatzwachstum in Frankreich, Großbritannien, Italien und China konnte den Rückgang jedoch teilweise kompensieren, heißt es weiter. Der Exportanteil am Umsatz ging von 47% auf 46% zurück.
Das Ergebnis hat sich dabei erfreulicher entwickelt als der Umsatz. Durch eine Verschiebung des Umsatzanteils von Jenny zu Ara konnten höhere Durchschnittserlöse erzielt werden. Darüber hinaus lag der Anteil an Stiefeln in der Wintersaison deutlich über dem des Vorjahres.
Im Gesamtkonzern der Ara AG Gruppe beliefen sich die Umsatzerlöse nach vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 bei solider Ertragslage auf über 380 Mio. Euro.
Für 2010 wird eine deutliche Steigerung der Umsatzerlöse anvisiert. Ara setzt hierbei auf eine klare Positionierung der Marken Ara und Jenny und einen hohen Modegrad in Kombination mit starken Komfort- und Funktionsausstattungen. Die Erstorder für Frühjahr/Sommer liege leicht unter dem Vorjahr, doch wird mit einer guten Nachorder gerechnet, über die sich Ara in den vergangenen Saisons zunehmend profiliert habe. Erste Reaktionen des Handels ließen zudem auf eine starke Wintersaison hoffen. 03/10
Peter Skop