Ara ist angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation mit dem ersten Halbjahr 2009 recht zufrieden. Shops tragen zur Stabilität bei.
Nicht unzufrieden zeigte sich der Vorstand der Ara Shoes AG, Thomas Schmies, mit dem ersten Halbjahr 2009. Die Nettoerlöse des Teilkonzerns Ara
Shoes AG, also ohne Lloyd, Legero und a+w, stiegen per 30. Juni um 2,7% auf 96,8 Mio. Euro (Vorjahr: 94,3 Mio. Euro). Insgesamt wurden mehr höherwertige Schuhe verkauft, denn der Umsatz wurde mit einem leichten Minderabsatz von rund 50 000 Paar erzielt – bei einem Gesamtabsatz von 3,8 Mio. Paar allerdings keine dramatische Größenordnung. Für das Gesamtjahr 2009 rechnet Schmies dennoch mit einem leichten Umsatzminus.
Auf den Märkten in Ost- und Nordeuropa tut man sich derzeit etwas schwerer. „Diese Regionen, die in den vergangenen Jahren ein besonders starkes Wachstum aufwiesen, sind nunmehr bei den Orders deutlich zurückhaltender“, erläuterte Schmies der Fachpresse.
Auch im ersten Halbjahr wurden wieder zahlreiche Shoperöffnungen gefeiert. Aktuell sind es 125 Shops und 373 Shop-in-Shop-Systeme (weltweit). Sie tragen zum stabilen Ara-Geschäft nicht unwesentlich bei.
Zwei technologische Innovationen werden bei Ara in der folgenden Frühjahr-Sommer-Saison im Mittelpunkt stehen: das Thema „federleicht“ und die Gore-Surround-Technologie, deren erster Anwender Ara in Deutschland ist. Bereits dieses Jahr hat Ara diese Technologie an 14 Standorten in Ara-Stores getestet und ist bei einer Abverkaufsquote von 60 bis 80 Prozent sehr zufrieden.
„Federleicht“ bedeutet den Einsatz einer leichten Sohlenart, durch den Damenschuhe durchschnittlich ein Gewicht von nur 145 Gramm erreichen.
Stolz ist man bei Ara auf die Auszeichnung mit dem begehrten Plus X Award Ökologie. Durch ständige Optimierung der Fertigung ist es Ara gelungen, in der Herstellung und Verarbeitung von PU-Sohlen deutlich weniger Klebstoff und Chemikalien einzusetzen. Ungefähr die Hälfte der Produktion entspricht dieser Machart. Ara nimmt dies zum Ansporn, weiter Verfahren zu optimieren, um die Umwelt zu schonen, heißt es. 16/09
Peter Skop