Das Ratinger Modeunternehmen Esprit will ab sofort selektive Vertriebspartnerschaften einführen.
Der Verkauf, teilt das Unternehmen mit, soll ausschließlich über autorisierte Händler laufen. Mit dem selektiven Vertriebsmodell gelten künftig für die Auswahl der Handelspartner sowie die Produkt- und Markenpräsenz von Esprit einheitliche Kriterien pro Vertriebsform, zum Beispiel für Partnership-Stores, Shop-in-Stores oder Multilabel-Stores. Diese Kriterien sollen in Europe an die landesspezifischen Marktbesonderheiten angepasst sein.
Mit der Einführung des selektiven Vertriebs schafft sich Esprit die Möglichkeit, die Waren- und Markendarstellung zu vereinheitlichen und auf diese stärkeren Einfluss zu nehmen. Allen Partner, die die erforderlichen Kriterien derzeit noch nicht erfüllen, will Esprit eine Frist einräumen, um die entsprechenden Umstellungsmaßnahmen zu ergreifen.
Swantje Francke