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Ausgabe 03/12

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  • 18.06.2009 | Lieferanten

    Anci: Italien bleibt gelassen

    Der befürchtete Zusammenbruch der italienischen Schuhindustrie, die 80% ihrer Produktion exportiert, ist ausgeblieben.

    Das bestätigte der Präsident des Schuhherstellerverbandes Anci, Vito Artioli, anlässlich der Jahresversammlung des Fachverbandes in Mailand: „Wir haben seit 2001 mit der Restrukturierung unserer rund 7000 Unternehmen begonnen; insofern traf uns die Krise nicht unvorbereitet.“
    Infolge des abrupten Nachfrage- und Produktionsrückgangs im letzten Quartal 2008 erhöhte sich das Produktionsminus im Vorjahr um 6,9% auf 225 Mio. Paar. Umsatzmäßig ging es um 2% auf 7,3 Mrd. Euro runter. Die Exporte schnitten mit –9,3% auf 221,8 Mio. Paar schlechter ab als der Inlandsabsatz, der sogar um 0,5% zulegte. Drastisch war der Exportrückgang in den USA (–17%), in Großbritannien (–15%) und in Deutschland (–6%). Im Gegensatz zu den traditionellen Exportmärkten legten die Ausfuhren in die Ostländer, insbesondere nach Russland (+15%), aber auch in die Schweiz, nach Spanien und Griechenland, kräftig zu. Erstmals gingen die Importe zurück(–10%). Die Einfuhren aus der VR China verringerten sich um 18%. Der Produktionsrückgang hat sich im ersten Quartal 2009 mit –7,1% fortgesetzt. Die Auftragsvolumina aus dem Ausland reduzierten sich ebenfalls: Aus Deutschland schrumpften die Orders um 10%, aus den USA um 18%. Insgesamt lagen die Aufträge um 7,4% unter Vorjahresniveau.  13/09

    Dr. Thesy Kness Bastaroli

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