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  • 24.01.2012 | Lieferanten

    Stellenabbau bei Peter Kaiser

    Zur Zukunftssicherung des Unternehmens plantPeter Kaiserdie Produktionsstätte in Pirmasens „der realistischen Marktsituation anzupassen“und baut etwa 100 Arbeitsplätze ab.

    Angesichts des immer schwieriger werdenden Marktumfeldes und der unsicheren Marktaussichten, seien die vorhandenen Produktionskapazitätenzu hoch und „die gegenwärtige Struktur nicht mehr wettbewerbsfähig“, heißt es in einer Pressemeldung. Voraussetzung für den Erhalt des Standortes sei daher„eine Rentabilität, die den Bestand sichert und Investitionen in moderne Produktionstechnik und in die Entwicklung der Marke zulässt.“ Die Rentabilität werde in den nächsten Jahren durch steigende Material- und Fertigungskosten und einen erhöhten Margendruck weiter unter Druck geraten.

    Die Geschäftsleitung der Peter KaiserSchuhfabrik GmbH hat deshalb beschlossen, zur Zukunftssicherung des Pirmasenser Unternehmens eine zusätzliche Produktionsverlagerung in das eigene Werk nach Portugal vorzunehmen. Die Maßnahme soll bis31. März 2013 umgesetzt werden und sieht eine Kapazitätsanpassung von25 Prozentder Schuhproduktion vor. „Alle Bemühungen müssen darauf ausgerichtet sein, nach diesen Einschnitten über einen schlagkräftigen und zukunftsfähigen Betrieb am Standort Pirmasens zu verfügen und betriebsbedingte Kündigungen auf ein Minimum zu beschränken“, heißt es. In Pirmasens arbeiten derzeit 450 Mitarbeiter. Zeitungsberichten zufolge sollen 100 Arbeitsplätze abgebaut werden.

    Auch nach dieser Maßnahmen bleibe Peter Kaiser der größte Schuh-Arbeitgeber in Pirmasens. Die Entwicklung von Peter Kaiser als Premium-Marke soll sowohl national als auch international weiterhin im Fokus stehen.

    Ilona Sauerbier

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