Das Schöne an der Mode – und gleichzeitig das Fatale – ist die Abwechslung. Als Träger modischer Bekleidung macht es Spaß, sich selbst wieder einmal anders wahrzunehmen und auch von anderen wahrgenommen zu werden. Wer etwas Neues anhat, ist oft plötzlich im Mittelpunkt des Interesses bei Freunden, Bekannten oder im Büro. Das tut der eigenen Seele gut, man hat einen Anknüpfungspunkt für ein Gespräch und kann anderen Tipps geben, wo und wie sie ihr Outfit ändern können. Für unsere Branche ist der Wechsel geradezu das A und O. Denn der Kleiderwechsel zieht fast immer die Notwendigkeit neuen Schuhwerks nach sich. Selbst wenn objektiv ein Paar aus der Galerie der Altware passen könnte, so ist doch subjektiv das Gefühl vorhanden: „Ich hab’ keinen passenden Schuh dazu.“ Und das ist gut so. Denn hier hat der Schuhfachhandel sein Feld. Die kompetente Verkäuferin oder der kompetente Verkäufer weiß die Kundin und den Kunden zu beraten. Der kommende Herbst wird wieder einen Wechsel mit sich bringen. Nicht zuletzt deshalb haben wir uns Fotos von den Designer-Schauen besorgt und typische Outfitvarianten mit Schuhen aus unserem Fundus Herbst/Winter ergänzt. Ein Service, der helfen soll, Sie geschmackssicherer zu machen. Möglicherweise hätten wir auch noch ein paar Komfortschuhe dazu stellen sollen, denn diese werden immer modischer und die Grenzen zu den rein an Mode orientierten Schuhen werden immer fließender. Davon ist nicht nur die Industrie überzeugt, die in diesem Heft ausführlich zu Wort kommt, sondern auch lhr Peter Skop
Peter Skop, Chefredakteur